Auf der Suche nach dem Ewig-Allgültigen

Die Philosphie bildet die älteste Form systematischen Nachdenkens. Ihr Versprechen, die grundle-gendsten Dinge deutlicher, begreifbarer zu machen, fasziniert von jeher geistig interessierte Menschen. Doch bislang scheiterten alle Versuche, eine wissenschaftliche Philosophie zu entwickeln. Inzwischen wird der Narrativ der traditionellen Philosophie für unabwendbar, ja sogar für notwendig erachtet. Dem widerspricht der Autor o’mura vehement.

Vor Jahren begann er, einen eigenen Entwurf zu erarbeiten, der die Spiritualität der östlichen mit der Systematikalität der westlichen Philosophie verbindet, ohne dem spezifikativen Hang beider zu erliegen. Zwanglos, frei von Vorsatz oder Paradigmen, entstand so die Pansophik: eine geschlossene Theorie über die allgemeingültige Organisiertheit der Welt, die in sich offen bleibt.

Achtung: Weder die Pansophik (als Theorie), noch das Projekt Pansophia (als Diskurs-Gemeinschaft) haben etwas mit dem historischen Pansophismus oder der esoterischen Pansophia zu tun.

Jedermanns Helfer, doch niemandes Knecht

Das Projekt hilft allen – aber keinem direkt. Es stärkt die geistig-geistliche Souveränität der Bürger, immunisiert sie gegen ideologische Anschauungen und entlarvt Demagogen. Als systematikaler Kern des Projekts Pansophia bildet die Pansophik das qualirelationale Pendant zur quantirelationalen Mathematik. Beide Integralwissenschaften helfen den Differenzialwissenschaften bei der theoralen Remodellation ihres Fachbereiches.

Die Pansophik ist nicht inter- sondern pandisziplinär veranlagt. Keine spezifische Kausalität oder konkrete Theorie kann je in ihrem Fokus liegen. Sie beobachtet die Beobachteter, hinterfragt die Hinterfragung, berät „nur“ die Berater. Sie ist die Philosophie der Wissenschaften. Ihr Gegenstand ist die organisale Verfasstheit der Welt, die sie omnival zu erfassen sucht: als immer überall durchdringend ausnahmslos Gültiges. Wie einfach dies ist, hat den Autor selber überrascht.

Aufklärung statt Erklärung! Der Dinge statt der Menschen

Voraussetzung ist eine Abkehr von der penetranten „Ich-weiß-was“-Haltung der okzidentalen Philosophie (die dem sokratischen Prinzip des Nicht(mehr)wissens diametral zuwider läuft); zugleich eine aufklärende Neugier auf alle Systeme, die sich erfolgreich reproduzieren. Letzteres widerspricht der retiralen Tendenz östlicher Philosophien, an deren Forderung nach [cognidoraler] „Enteignung“ die Pansophik aber sehr wohl festhält.

Wie aber gelingt eine Annäherung an die „ewigen Wahrheiten“? Durch Rückzug aus explikativen Spekulationen und Analyse der Funktionalität bewährter Systeme, die die Modale Aufklärung stets exemplarisch auffasst. Wie all dies zusammenhängt und wohin eine solche Erkenntnisambition führt, kann nun, nach mehr als zwanzig Jahren Forschungsarbeit, jeder lesen, der bereit ist, die Einführung etlicher Neologien auf sich zu nehmen. (Buchtitel: „Vorschlag zur wissenschaftlichen Neufundierung der Philosopohie“, siehe PDF-Link)